Besucherpfade in der Gohrischheide wieder freigegeben

Die Besucherpfade "Waldpfad Haidehäuser" und "Heidepfad Spansberg" sind nach langer Sperrung aufgrund des Waldbrands 2025 und der sich anschließenden Verkehrssicherungsmaßnahmen ab sofort wieder freigegeben.

 

 


Lehrgang „Zertifizierter Natur- und Landschaftsführer/-in“ des Dresdner Heidebogen e.V.

Foto: Teresa Brose

Die LEADER Regionen Dresdner Heidebogen und Elbe-Röder-Dreieck bieten 2026 den Lehrgang „Zertifizierter Natur- und Landschaftsführer/-in“ (ZNL) an. Der Lehrgang richtet sich an Personen, die im Dresdner Heidebogen und Elbe-Röder-Dreieck Naturführungen für Einheimische, Touristen und Kindergruppen anbieten möchten. Der Kurs beinhaltet vier dreitägige Lehrgangstage, in welchen die wichtigsten Grundlagen zu Natur und Landschaft sowie pädagogische und methodische Kenntnisse vermittelt werden. Die Schulung umfasst 4 Bausteine mit á 3 Tagen (Do.-Sa.) Die Kurse finden im Zeitraum März-August 2026 statt und beinhalten auch eine Exkursion. Abgeschlossen wird der Lehrgang mit einer Prüfung in Theorie und Praxis sowie einer Hausarbeit. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein bundesweit anerkanntes Zertifikat als ZNL. Röder-Dreieck getragen. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Die Kosten der Schulung werden Dank LEADER-Förderung nahezu von den Regionen Dresdner Heidebogen und Elbe-Röder-Dreieck übernommen.

 

Eine Anmeldung bei ernsthaftem Interesse am Lehrgang ist noch möglich unter 035795/285922 oder

info@heidebogen.eu.

 

Weitere Information finden Sie auf der Website des Dresdner Heidebogens.

 

 


Mit Baldrian-Lockstöcken der Wildkatze auf der Spur

Ein Mitarbeiter der Naturwacht besprüht einen Lockstock mit Baldrian-Tinktur.
Foto: Christian Pietzsch

Nachdem im letzten Jahr das Wildkatzen-Monitoring keinen eindeutigen Nachweis zu Vorkommen der Europäischen Wildkatze weder im Wildnisgebiet Königsbrücker Heide noch im Naturschutzgebiet Gohrischheide Zeithain liefern konnte, beginnt nun in dieser Woche der zweite Anlauf. Auch dieses Mal kommen Lockstöcke, die mit einer Baldrian-Tinktur besprüht werden, zum Einsatz. Die angerauten Stöcke werden an geeignete Standorte mit ausreichend Deckung und naturnahen Waldstrukturen positioniert. Durch das Reiben der scheuen, nachtaktiven Tiere an den Stöcken bleiben Haare haften, die eine genetische Untersuchung und damit die Unterscheidung zur Hauskatze ermöglichen. Durch den Einsatz von Funk-Wildkameras wird die Störung an den Lockstäben auf ein Minimum reduziert. Das Wildkatzen-Monitoring dient der Erfassung vom Vorkommen und den Beständen der Wildkatze, der Dokumentation von Wanderbewegungen und ferner liefert es wichtige Daten zur Hybridisierungsrate mit Hauskatzen.

 

 


Was kommt nach dem Waldbrand in der Gohrischheide?

Foto: Dr. Torsten Bittner

Im Juli 2025 hielt der größte Waldbrand seit Jahrzehnten in Sachsen Feuerwehren aus Zeithain und Umgebung, Anwohner und natürlich auch die Förster in Atem. Allein auf sachsenforsteigenen Flächen sind 1.200 ha Wald und Halboffenland verbrannt – etwas mehr als ein Drittel des Schutzgebietes. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des munitionsbelasteten Gebiets schwierig.

 

Doch wie geht es mit den großen Brandflächen weiter? Die Natur macht Mut. Bereits nach kürzester Zeit tauchten erste Pilze auf. Gräser, Moose und Farne wuchsen, einzelne Bäume schlugen neu aus und gaben den Flächen ein erstes Grün zurück. Auch die Tierwelt kehrt mit der Zeit in unterschiedlicher Weise zurück. Damit diese Entwicklungen dokumentiert werden, wurde ein sogenanntes Post-Brand-Monitoring eingerichtet. Dieses fokussiert besonders auf die Tier- und Pflanzenwelt und soll helfen die Wiederbesiedlung der Flächen wissenschaftlich zu begleiten. In verschiedenen Teilen der Gohrischheide werden künftig Vegetation, Insekten aber auch die Landschaftsentwicklung näher beleuchtet. Erste Bausteine des Monitorings haben bereits wenige Tage nach dem Brand begonnen.

 


Neue Info-Tafeln an Wanderparkplätzen installiert

Foto: NSG-Verwaltung

Besucherinformation am NSG Gohrischheide verbessert  

 

Damit Naturinteressierte bereits zu Beginn ihrer Wanderung entlang des Naturschutzgebietes Gohrischheide bestens informiert starten können, wurden an den Wanderparkplätzen zum Heidepfad bei Spansberg und am Waldpfad Haidehäuser insgesamt drei neue Info-Tafeln installiert. Sie sollen Besuchende über das Schutzgebiet sowie den jeweiligen Wegeverlauf informieren. In unmittelbarer Nähe zu den neuen Tafeln wurden zudem Hinweisschilder angebracht, die auf das Betretungsverbot im Schutzgebiet explizit verweisen.